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Jo, Jette
und Jocko Jo, Zette et Jocko
Im Gegensatz zu den anderen Personen entstanden
Jo, Jette und Jocko nicht auf Initiative des Autors. In einem
Interview sagte Hergé später:
Die Redaktion der Zeitung sagte zu mir: "Ihr TIm ist
gar nicht so schlecht, wir mögen ihn. Uns stört nur,
daß er nicht arbeitet und auch nicht zur Schule geht, nicht
ißt und nicht schläft. Das wirkt nicht sehr überzeugend.
Könnten Sie nicht eine Geschichte
mit einem Kind zeichnen, das einen Vater hat, der arbeiten geht,
und das eine Mutter, eine Schwester und ein Haustier hat?"
Zu der Zeit hatte ich gerade einen Werbeauftrag für Spielwaren
umzusetzten, und unter diesem Spielzeug gab es auch einen kleinen
Affen namens Jocko. Um diesen habe ich dann die Familie aufgebaut.
Wegen der zahlreichen Auflagen, die er bei der Umsetzung
zu beachten hatte, konnte Hergé sich nie recht mit der
Serie identivizieren.
Insgesamt entstanden 3 Abenteuer, die nach
Aufteilung schließlich in 5 Alben nachzulesen sind. Von
Jan1936 bis März 1938 wurden diese Abenteuer zuerst in schwarz
/ rot, nachher in schwarz / weiß abgedruckt. Ende der vierziger
Jahre wurden sie für einen Abdruck in dem Magazin Tintin
erstmals coloriert.
Im Mittelpunkt der ersten Geschichte (Die
Manitoba antwortet nicht / Der Ausbruch des Karamako),
eine Art ScienceFiction-Story, steht ein verrückter Wissenschaftler,
der seine Forschung in einem Unterwasserlabor betreibt und eine
Roboterarmee schaffen will.
Das Abenteuer steht im Schatten der gleichzeitig entstandenen
Geschichten Der blaue Lostus und Der Arumbaya-Fetisch.
Doch dann rückt Die geheimnisvollen Strahlen aus
dem Schatten der übermächtigen Klassiker heraus.
Der rasante Ablauf der Ereignisse, viele hübsche Details
und der Umstand, daß Kinder die Hauptrollen spielen, haben
ihren ganz eigenen Reiz, der erst 1978 dem deutschsprachigen
Leserkreis zugängig gemacht wurde.
Herr Mops
- Dropsy - M.Bellum - Stups
u. Steppke - Totor
- Jo, Jette u Jocko - Popol
u. Virginia
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