Text angelehnt an die Werkausgabe HERGÉ, Calsen Verlag - Copyright Hergé / Moulinsart 1999

 Totor

Der "Sippenführer der Maikäfer-Sippe" kann -nichtzuletzt im Hinblick auf die optische Ähnlichkeit- als Vorstudio zu Tim betrachtet werden. Nein, er ist auch die erste Heldenfigur Hergés.

Im Juli 1926 hatte er seinen ersten Auftritt in der Monatzeitschrift "Le Boy-Scout Belge", für die Hergé bereit verschiedene Einzelzeichnungen angefertigt hatte. In den nächsten 3 Jahren druckte das Blatt 26 Folgen der Reihe ab. Dann begann Hergé mit den Abenteuern von "Tim und Struppi" und er ließ die Figur TOTORs fallen.
Seine Abenteuer wurden zwar nochmals von dem Zeichner Evany (Eugène Van Nijverseel) von Februar bis Juli 1930 fortgeführt, doch dann verschwand er für immer von der Comic-Bühne.

In der Anlage erinnern die Abenteuer stark an die amerikanische Sonntagsklassiker : auffallend große Kopfleiste und ein Text außerhalb der Zeichnungen.


( Wenn du auf dieses Banner klickst, gibts auch ein Musterabenteuer )

Nichtzuletzt durch amerikanische Stummfilm geprägt, treibt es Hergé zu seinem Lieblingsthema seiner Jugend: Amerika und der Wilde Westen.
Totor schifft nach Amerika ein um seinem Onkel Pad Hatt, einen "wohlhabenden Rancher aus Texas" zu suchen. Nach Abenteuern mit Indianern und Gangstern, entdeckt er einen Schatz, den er nach seiner Rückkehr an einen Verein für pensionierte Pfadfinder stiftet.

Der Handlungsverlauf erinnert auch stark an "Tim in Amerika" (s. erste Befreiung )


Herr Mops - Dropsy - M.Bellum - Stups u. Steppke - Totor - Jo, Jette u Jocko - Popol u. Virginia